The Sanborn Project feat. Leonora Tomanoski

Leonora Tomanoski – wenn Sie ihren Namen noch nicht kennen, wird es höchste Zeit, ihn sich zu merken. Im Jahr 2024 – im Alter von gerade einmal 17 Jahren – traf diese außergewöhnliche Saxophonistin auf den renommierten Bassisten Hervé Jeanne (ehemals Bassist für Roger Cicero, The Manhattan Transfer, New York Voices u.v.a.). Schnell stellten beide fest, dass sie eine gemeinsame Leidenschaft für die Musik der Saxophon-Legende David Sanborn teilen.

So entstand spontan die Idee, ein Projekt ins Leben zu rufen, das dem Meister Tribut zollt. „The Sanborn Project“ war geboren – eine Formation aus fünf Musikern verschiedener Generationen, die gemeinsam das einzigartige musikalische Erbe von David Sanborn wieder aufleben lassen.

Mittlerweile haben Leonora und ihre Bandkollegen die Herzen vieler Zuhörer erobert – sei es bei Live-Konzerten oder sogar weltweit durch Videos im Internet. „Straight to the Heart“, der Titel eines legendären Albums von David Sanborn, ist gleichzeitig das Motto dieses Projekts.

Freuen Sie sich auf einen Abend voller Energie, Emotionen und musikalischer Raffinesse, an dem die größten Hits der Jazz-Funk-Ikone David Sanborn nicht fehlen werden. Ein Programm was sicher auch Erinnerungen an die 70er und 80er Jahre hervorbringen wird, und – wer weiß – vielleicht die Nacht in eine mitreißende Party transformieren wird.

Sommer Open Air 2026

Nach dem großartigen Erfolg des diesjährigen Sommer-Open-Airs verwandeln wir unseren Biergarten am 04. Juli 2026 erneut in eine atmosphärische Open-Air-Bühne – gemeinsam mit Kratzmann Veranstaltungstechnik.

Live zu Gast: Die Nighthawks

Wir freuen uns auf die Nighthawks, eine der prägendsten Electro-Jazz-Formationen Deutschlands. Seit den späten 90ern steht die Kölner Band um Dal Martino und Reiner Winterschladen für cineastische Klangwelten zwischen Jazz, Elektronik und Rock. Alben wie Metro Bar, As The Sun Sets oder Today machten das Quintett international bekannt.

Nach Auftritten bei Festivals wie Jazz Baltica, Elbjazz oder den Leverkusener Jazztagen bringen die Nighthawks nun ihr neues Album „Paris Dakar“ zu uns nach Rhade. Die frischen Stücke verbinden atmosphärische Grooves, starke Melodien und viel Raum für Improvisation – perfekt für Jazzfans und neugierige Hörer.

Sommerabend mit Atmosphäre

Freut euch auf:

  • hochwertige Live-Musik in besonderer Umgebung
  • kühle Getränke aus dem Biergarten
  • frische Spezialitäten vom Grill aus unserer Außenküche

Und falls das Wetter nicht mitspielt:
Unsere Scheune dient als gemütliche Schlechtwetter-Variante, damit der Abend garantiert trocken bleibt.

Ein Abend zum Entdecken

Ein Sommerabend im Grünen, besondere Musik und entspannte Biergartenstimmung – das kleine Open Air mit den Nighthawks ist die perfekte Gelegenheit, Kultur Hinterm Feld (wieder) neu zu erleben.

Kratzmann Veranstaltungstechnik GmbH
Klaus Ignatzek

Wollte man ein „Who’s who“ der europäischen Jazzmusik verfassen: dem Pianisten und Komponisten Klaus Ignatzek gebührte ein besonders umfangreicher Eintrag. Denn nicht ohne Grund zählt ihn die Kritik immer wieder zu den führenden Tastenkünstlern dieses Kontinents. Er gehört seit mehr als 30 Jahren zur Spitze der europäischen Jazzszene. Als Pianist, Komponist und Bandleader erwarb er sich international Respekt und Anerkennung bei Publikum und Kritikern. Brillantes Können, eigenes Profil und energiegeladene Inspiration prägen seine Musik. Das ist auf seiner neuen Solo-CD „SOLO STANDARDS“ deutlich zu hören.
Ignatzek, Jahrgang 1954, ist auf 65 Tonträgern als Bandleader zu hören. Mehr als 300 seiner Kompositionen sind dort dokumentiert. Er gehört damit sicherlich zu den produktivsten Jazzpianisten seiner Generation. Darüber hinaus konnte er sich durch etliche Konzerte und TV-Produktionen auch im europäischen Ausland einen Namen machen. In international wechselnden Formationen spielte er in u.a. mit Joe Henderson, Claudio Roditi, Dave Liebman , Bobby Watson , Billy Hart, Jean-Louis Rassinfosse , Dieter Ilg, Susanne Menzel, Florian Poser.
Konzerte führten ihn u.a. nach Amsterdam, Barcelona, Bern, Bilbao, Brüssel, Cork, Genua, Istanbul, London, Mallorca, Marciac, Rom, Krakau, Prag, Paris, Sibiu, Kopenhagen, Lissabon, Oslo, Stockholm, Wien, Zagreb, Zürich u.v.m.. 1991 wurde ihm für seine schöpferische Leistung das „Niedersächsische Künstlerstipendium“ verliehen.
Klaus Ignatzek war von 1984 bis 2020 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Dozent für Jazzklavier und Musiktheorie. Seine langjährige und vielfältige Unterrichtserfahrung ist auch in drei von ihm verfassten Lehrbüchern für Jazz dokumentiert.
Jetzt hat Ignatzek eine erneute Solo-Aufnahme eingespielt. Im Gegensatz zu seiner 2018 veröffentlichten Solo Aufnahme „Personally“, die ausschließlich aus eigenen Kompositionen bestand, präsentiert Klaus Ignatzek auf seiner neuesten Solo CD „Standards“ bekannte Songs aus dem „American Songbook“, u.a. G. Gershwin, C. Porter, C. Corea, A.C. Jobim. Neben seiner Virtuosität gelingt es ihm einmal mehr durch sein komplexes harmonisches, melodisches und rhythmisches Verständnis seine eigenständige Sichtweise und Interpretationen von den Standards darzustellen.
Diese Solo-CD ist ebenso abswechslungsreich wie anspruchsvoll. Ganz so, wie es der Jazzhörer von Klaus Ignatzek gewohnt ist.

Jacob Karlzon

Musik für den inneren Film

Jacob Karlzon präsentiert QUESTAR, das nächste Kapitel seiner musikalischen Reise.

Entstanden aus dem Wunsch, neue Klänge und Settings zu erkunden, verbindet QUESTAR tiefe Grooves und fließende Rhythmen mit nordischen Klanglandschaften, die Grenzen überschreiten. Die Musik schafft offene, sich ständig verändernde Landschaften, in denen jedes Konzert auf seine eigene Weise stattfindet.

Hier erweitern sich Melodie und Harmonie wie ein weiter Horizont, wo Komposition auf Improvisation trifft, Akustik und Elektronik sich verbinden und die Zuhörer dazu einladen, aus den Klängen ihre eigenen Bilder und Geschichten zu formen. Karlzon drückt es so aus:

„Die Stärke der Instrumentalmusik liegt darin, dass jeder seine eigenen inneren Bilder schaffen kann, basierend auf dem, was man hört, und seiner eigenen Vorstellungskraft.“

QUESTAR, was „Suchender“ bedeutet, bietet Musik für den inneren Film, eine sanfte Einladung, an unbekannte Orte zu reisen und eine gemeinsame Atmosphäre voller Energie und Entdeckungen zu schaffen.

PRESSE

„Mit dieser Aufnahme nimmt er seinen rechtmäßigen Platz an der Spitze der europäischen Jazzpiano-Elite ein.“ -Jazz Special-

„Weltklasse-Piano-Jazz“ – Lira Musikmagasin –

„Er hat nun den Olymp der europäischen Jazzpianisten erreicht.“ – Jazzpodium –

„Fesselnde Musikalität“ – The Guardian –

„Homogener Klang“ – AUDIO –

„Phänomenal“ – FAZ –

„Wie kaum ein anderer Jazzpianist beherrscht Karlzon den Spagat zwischen Einfachheit und Komplexität.“ – WDR3 – Album der Woche –

„Spricht durch die Tasten seines Flügels wie ein Philosoph“ – Aachener Zeitung –

„Ein wahrhaft alternativer Jazzmusiker – ein Abenteuer“ – Kulturzeit –

„Karlzon schafft musikalische Freiräume“ – Süddeutsche Zeitung –

Götz Alsmann – Chris Hopkins Duo

Götz Alsmann trifft auf den amerikanischen Jazz-Pianisten Chris Hopkins, und holt hierfür das Banjo aus seinem Instrumentenfundus hervor!

Götz Alsmann, der Großmeister des deutschen Jazzschlagers und Conférencier der alten Schule, nimmt in der nationalen Unterhaltungslandschaft eine unangefochtene Spitzenposition ein.
Kaum eine andere Person im deutschsprachigen Showgeschäft kann ein vergleichbares Maß an musikalischem Talent, unverkrampftem Witz und gehobener Wortakrobatik vorweisen. Entsprechend facettenreich und anspruchsvoll ist Götz Alsmanns Karriere: Ob als TV-Moderator, Bandleader oder Sänger – was Götz Alsmann abliefert, hat künstlerisches Gewicht und zugleich Charme und Leichtigkeit. Dafür wird er von Kritikern und Publikum gleichermaßen geschätzt und es gibt kein Projekt, für das er nicht zumindest eine renommierte Auszeichnung erhalten hätte. Und Götz Alsmann ist viel mehr als das: Doktor der Musikwissenschaft und Multiinstrumentalist. Und er liebt den Jazz!

Chris Hopkins, geboren in Princeton, New Jersey, ist gleichermaßen versiert an Klavier und Altsaxophon. Er zählt zu den meistbeschäftigten Künstlern der internationalen Jazzszene. Nicht zuletzt erlangte er besondere Bekanntheit als Leiter des über 20 Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreichen Ensembles „Echoes of Swing“. Hopkins gab über 4000 Konzerte an der Seite vieler Jazz-Stars, unter ihnen Clark Terry, Paul Kuhn, Till Brönner oder Bill Ramsey. Zuletzt räumte er zahlreiche Auszeichnungen wie den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“, den „Prix de L’Académie du Jazz (Paris)“ sowie den „Keeper of the Flame“ ab.

SANUYÉ

Warum Musik in Schubladen stecken, wenn man sie einfach fühlen kann? SANUYÉ aus Köln beantwortet diese Frage mit jedem Ton ihres Albums „We All Become Stories“. Angeführt von Sängerin und Songwriterin Katharina Koch, deren Stimme an die emotionale Direktheit einer Amy Winehouse und die erzählerische Tiefe einer Lianne La Havas erinnert, bewegt sich der Sound der Gruppe fließend zwischen Indie Jazz, Neo Soul, Pop und einem Hauch von Chanson. Das Ergebnis ist Musik, die sich nicht festlegen lässt – ehrlich, direkt und mitreißend.

Die Musik offenbart eine unbändige Freude an pointierten Formulierungen und überraschenden Wendungen mit packenden Grooves und weiten Assoziationsflächen. Auch wenn die Texte von Katharina Koch teils weit weniger fröhlich als die musikalischen Vehikel sind, von denen sie getragen werden, gelingt es SANUYÉ mit leichter Hand, tiefgründige Inhalte in eine in jeder Hinsicht optimistische Hülle einzukleiden und somit unaufdringlich durch die Hintertür zum Tanzboden im Unterbewusstsein zu verankern.

Live wird deutlich, dass es sich nicht um eine Sängerin mit Begleitmusikern, sondern um ein echtes, organisch gewachsenes Kollektiv handelt. Die sieben Musiker:innen, die sich im Musikstudium und Bundesjazzorchester fanden, geben sich gegenseitig Raum und erschaffen einen breiten, dynamischen Bandsound, der mühelos zwischen pulsierender Energie und intimen, narrativen Momenten wechselt.

Bei ihren Konzerten schafft SANUYÉ eine direkte Verbindung zu den Menschen vor der Bühne. So entsteht ein gemeinsamer Raum zum Innehalten in einer schnelllebigen, oft überfordernden Welt – ein Ort, der dazu einlädt, sich berühren zu lassen und gemeinsam kurz aus dem Alltag auszusteigen.

„We All Become Stories”, wir alle werden Geschichten… das ist nicht nur ein Albumtitel, sondern ein philosophischer Grundsatz, der von SANUYÉ mit Hingabe in Wort und Klang umgesetzt wird.

Viktoria Tolstoy & Jacob Karlzon

Schöne Stimmen gibt es viele, im Jazz, Viktoria Tolstoy aber ist einzigartig – sie ist die große Melodramatikerin des Jazz. Pat Metheny sagte nach einem Auftritt zu ihr: „Wenn du singst geht die Sonne auf.“ Eine bipolare Musikerin, die wie keine andere das Glück brüchig und bedroht, das Bittere zauberhaft und schön klingen lassen kann. Ganz reduziert steht sie mit dem Ausnahmepianist Jacob Karlzon auf der Bühne. Ein intimes Duo, ganz auf die langjährige musikalische Partnerschaft von Tolstoy und Karlzon fokussiert. Seit über 20 Jahren ist Karlzon Tolstoys Begleiter. Auch Karlzons Spiel lebt von den Zwischentönen, den Übergängen, dem Uneindeutigen – egal ob er am Flügel, am Fender Rhodes, am Synthesizer oder am Celesta-Glockenspiel sitzt und sich von Klassikern wie Grieg oder Hardrockern wie KoRn inspirieren lässt. Neben zahlreichen internationalen Tourneen beider Künstler in ihren eigenen, größeren Besetzungen, präsentieren sie ihre Songs an diesem Abend im Duo – intim, intensiv und voller Magie.

Viktoria Tolstoy

Bilder als Downloadpaket HIER

Live-Bilder von oliver saul fotografie)

Viktoria Tolstoy hat für ihr neues Album „Stealing Moments“ (01.03.24) die Idee des „familiären Musizierens“ wieder aufgegriffen: Denn die Kompositionen stammen von einer ganzen Reihe aktueller ACT-Artists, von denen viele auch schon an ihrem Label-Debüt „Shining on You“ beteiligt waren. Und auch Esbjörn Svensson ist auf besondere Art beteiligt: Von ihm stammt die Instrumentalkomposition „Hands Off“, für welche seine Frau Eva nun einen Text verfasst hat. Dazu kommen Songs, die langjährige Freunde und Weggefährten wie Nils Landgren, Ida Sand, Wolfgang Haffner, Cæcilie Norby, Lars Danielsson, Iiro Rantala und Jan Lundgren eigens für Viktoria Tolstoy und ihre Stimme geschrieben haben.
„Wenn du singst, geht die Sonne auf“, sagte Pat Metheny einst zu Viktoria Tolstoy. Ihre klare, kraftvoll strahlende Stimme ist der rote Faden, der alle Stücke auf „Stealing Moments“ verbindet. Dazu kommt eine Mischung aus Energie und Leichtigkeit, die Viktoria Tolstoy als Person ausmacht und die sich durch die Musik auf die Zuhörer*innen überträgt. Ihre Botschaft ans Publikum, in Anlehnung an den Albumtitel: „Lasst mich Euch ein bisschen Zeit stehlen, um dieser Musik zuzuhören.“

Eine starke Verbindung zur Kunst hat Tradition in der Familie der schwedischen Sängerin Viktoria Tolstoy. Ihr Ururgroßvater war der legendäre russische Nationaldichter Leo Tolstoi. Schon die sehr junge Viktoria machte ihren Weg durch die Stockholmer Jazzclubs und spielte mit führenden schwedischen Jazzer*innen wie Svante Thuresson. 1994, mit 20, nahm sie ihr erstes Album auf. Zwei Jahre später, mit dem Album ›För Älskad‹ wurde sie in ihrer Heimat über Nacht zum Popstar. Was den Boden für die Zusammenarbeit mit Esbjörn Svensson und e.s.t. bereitete: Er produzierte und schrieb die Songs für ›White Russian‹, die erste skandinavische Platte, die beim legendären Blue Note Label erschien. Auch Nils ›Mr. Red Horn‹ Landgren produzierte und spielte mit ihr. Seither hat sich Tolstoy als eine der führenden Stimmen des Gegenwartsjazz etabliert.

Lisa Herbolzheimer & die Nordwest Bigband

Eine Hommage an die Bigband-Legende

Mitreißender Bigband-Sound, persönliche Geschichten und große musikalische Fußstapfen: Im November lädt die Nordwest Bigband gemeinsam mit der charismatischen Sängerin Lisa Herbolzheimer zu einem besonderen Konzertabend bei Kultur hinterm Feld ein.

Lisa Herbolzheimer – Sängerin und Enkelin der deutschen Bigband-Legende Peter Herbolzheimer – steht im Zentrum eines Programms, das die Musik ihres Großvaters aufleben lässt und zugleich mit eigenen Akzenten bereichert.

Gemeinsam mit der Nordwest Bigband, die für ihren kraftvollen Klang und ihre stilistische Vielfalt bekannt ist, bringt sie Klassiker aus dem Herbolzheimer-Repertoire auf die Bühne: kraftvoll, groovend, mitreißend. Neben legendären Arrangements erklingen auch neue Editionen, die eigens für dieses Projekt in Zusammenarbeit mit Oliver Herbolzheimer entstanden sind – darunter auch selten gehörte Titel mit ganz persönlichem Bezug zu seinem Vater, der die europäische Bigband-Szene geprägt hat wie kein anderer.

Ein Abend voller Swing, Soul, Funk und Erinnerungen – bewegend, lebendig und mit viel Herz.

Die Nordwest Bigband wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Stiftung Niedersachsen, der Stiftung der LzO, so wie der Oldenburgischen Landschaft.

Emil Brandqvist Trio

Das Emil Brandqvist Trio spielt in der Top-Liga europäischer Piano-Jazz-Formationen. Nachdem sie mit ihrem letzten Album bis auf die No.2 der Deutschen Jazz Charts vorgedrungen sind und 2024 mit einem Special Award für 50 Millionen Streams ihrer Erfolgsstücke, einer für das Instrumentaljazz – Genre ausgesprochen selten erreichten Marke, ausgezeichnet wurden, wird sicher auch das brandneue Projekt bei der stetig wachsenden Fangemeinde überzeugen.

Erstmals haben die drei Skandinavier dabei auf Gäste verzichtet und ihren bei den Fans so beliebten Mix aus prägnanten Melodien und sehr komplexen Arrangements im Studio nur als Trio eingespielt, wobei alle drei Bandmitglieder auch kompositorisch in Erscheinung treten. Bereits der Opener, das zupackende „A Visit To Reality“ signalisiert, dass diesmal das Trio  im Zentrum des Geschehens steht, alle drei Protagonisten sind entsprechend solistisch präsent. Der Schlagzeuger Emil Brandqvist spart aber auch nicht mit eingängigen Melodien, für die die der Göteborger so geschätzt wird, hier sei zum Beispiel die berührende Ballade „Endless LikeThe Sea“ genannt. In Bestform präsentiert sich auch Tuomas A. Turunen, dessen perlende Pianoläufe seine Eigenkomposition  „Shades Of Leaving“ veredeln, daneben zeichnet er auch für den Song „Run Away“ verantwortlich. Solistisch tritt der Finne mit einem Solo Piano Beitrag, dem klassisch geprägten „Interlude No.2“ von Emil Brandqvist in Erscheinung. MaxThornberg ist es vorbehalten, mit seiner Komposition, der gefühlvollen Ballade „Evening Land“,  den Schlußpunkt zu setzen. „Poems For Travellers“ ist ein weiterer Höhepunkt in der Vita des mittlerweile über zehn Jahre erfolgreichen skandinavischen Trios.