Susanne Menzel & Klaus Ignatzek

Manchmal können gute Dinge einfach aus heiterem Himmel erscheinen – und tun es auch. Sie tun es, obwohl die Welt in der Zeit gefangen erscheint und die Erinnerung an die vergangenen zwei bis drei Pandemiejahre nur noch verschwommen ist. „Out Of The Blue“ verspricht ein tiefes Abtauchen into the blue, in einen delikaten melodisch-harmonischen Jazz-Konzertabend. Die herausragenden Spitzenmusiker um Susanne Menzel & Klaus Ignatzek kennen sich seit Jahren, in gemeinsam gespielten Konzerten und vielen kollegial unterrichteten Jazzworkshops entstand mehr als eine musikalische Freundschaft, Wertschätzung und Zuneigung füreinander. Es war also mehr als an der Zeit solch gemeinsam erlebte musikalische Momente festzuhalten, woraufhin 2022 das Album „Out Of The Blue“ entstand. Ein Anstoß aus heiterem Himmel gab den ultimativen Schubs neue Originalmusik und Texte zu komponieren. Vieles davon enthält Miniatur-Reminiszenzen an besuchte Orte oder erlebte Momente. Alles mündete in der Entstehung des Albums und eines neuen gemeinsamen Konzertprogramms der fünf Ausnahmemusiker, welches die verdrehte Welt von heute für einen Moment vergessen machen möchte. Eine Reise, ein „sich treiben lassen mit der Strömung“, durch musikalische Bilder, Zeilen, Stimmung und Improvisationen.

Weitere Infos zu den einzelnen MusikerInnen:

Klaus Ignatzek dürfte jedem ernsthaften Jazzkenner der deutschen Jazzszene mehr als ein Begriff sein, denn seit über 40 Jahren ist er Teil der europäischen Jazzpianisten- und Komponistenszene. Über 63 Aufnahmen mit nahezu 300 Eigenkompositionen sind unter seinem Namen weltweit veröffentlich, darunter Kollaborationen mit internationalen Jazzlegenden, wie Joe Henderson, Claudio Roditi, Bobby Watson, Billy Hart, Dave Liebman u.v.m. Er ist nicht nur ein virtuoser Pianist und Komponist, sondern auch ein hervorragender Geschichtenerzähler, der aus einem großen Erfahrungsschatz der Jahrzehnte musikalischen Schaffens schöpft. (mehr Infos auf: www.klausignatzek.de)

„What I like about Ignatzek is that you never know what he will tackle next. Every record is filled with surprises but with the certainty that it will contain good music to refresh the ear, mind and spirit.“

(Mark Gardner, The New Grove Dictionary of Jazz)

Susanne Menzel, Jazzsängerin und Texterin, veröffentlichte mit Klaus Ignatzek fünf gemeinsame Jazzalben, auf welchen hauptsächlich Originalwerke des kreativen Duos zu finden sind. Diverse Tourneen folgten. Die Fachpresse zählt Susanne zu den hörenswertesten deutschen Jazzsängerinnen heutiger Zeit. Auf dem neuesten Album „Out Of The Blue“ (Timezone Records) mitunter debütiert Susanne zusätzlich als Komponistin. Nach einem Jazzstudium an der Musikhochschule Dresden und der Capital University in Columbus/Ohio, fand sie 2001 ihr Lebensglück in Oldenburg, wo sie u.a. auch als Dozentin im Institut für Musik an der Universität Oldenburg mit Herzblut als Lehrkraft für Pop/Jazzgesang tätig ist. (mehr Infos auf: www.susannemenzel.de)

„…ein hörenswertes Erlebnis von zeitloser Schönheit, die mit Eleganz, Ästhetik und subtilem Charme den Hörer gefangen nimmt.“

(jazzpages)

Florian Trübsbach (Saxophon) hatte das Glück, in jungen Jahren als Solist des Tölzer Knabenchors unter Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Claudio Abbado und Lorin Maazel zu musizieren. Zufällig in ein Konzert von Dizzy Gillespie geraten, entbrannte seine Leidenschaft für den Jazz, die bis heute nicht nachgelassen hat. Er tauschte seine Geige gegen das Saxofon ein, schloss sein Jazz-Studium in München ab und wurde mit dem „Bayerischen Staatsförderpreis für junge Künstler“ ausgezeichnet. Florian hat mit verschiedenen eigenen Projekten/Ensembles/Musikern unterschiedlichster Genres wie Bill Holman, Joe Lovano, dem Stuttgarter Kammerorchester oder den „Fantastischen 4“ konzertiert, Rundfunk-/CD-Aufnahmen eingespielt. Wenn Prof. Trübsbach (HMT in München) nicht musikalisch unterwegs ist, trifft man ihn in seinen geliebten Bergen, eine Schwegel-pfeife im Rucksack, denn so ganz ohne Musik geht es doch nicht. (mehr Infos auf: www.floriantruebsbach.de)

Sven Faller (Kontrabass) ist eines mehrerer Multitalente der Band, er spielt nicht nur einen virtuosen Bass, er nimmt in seinem Studio in Bayern auch hervorragende Aufnahmen auf. Sein am Bruckner-Konservatorium in Linz begonnenes Studium schließt er 1997 am Mannes College Of Music in New York ab. Sechs Jahre tauchte er tief in die vielfältige Musikszene der Stadt ein, begleitet Bobby Sanabria’s Afro-Cuban Band, Chico Freeman oder Bobby Watson und arbeitet im Studio als Kontra- und E-Bassist mit Jane Monheit, den Rolling Stones Horns und Mitgliedern der NY Philharmonic. Zurück in Deutschland begleitete er einige Jahre Konstantin Wecker und Jazz-Größen wie Larry Coryell, Scott Hamilton, Don Menza und Charlie Mariano. 2016 erschien seine Doppel-CD „Night Music“ mit Bob Degen und Guido May. (mehr Infos auf: www.svenfaller.eu)

Christian Schoenefeldt (Schlagzeug) studierte am Konservatorium Hilversum. Umfangreiche Konzerttätigkeiten und CD- und Rundfunkproduktionen führten ihn u.a. nach Süd- und Mittelamerika, Australien, Indien und Japan. Er wurde mehrfacher Preisträger beim Jazz Podium Niedersachsen, als Mitglied verschiedener Formationen. Christian arbeitete mit internationalen Größen wie: Clark Terry, Benny Golson, Peter Bernstein, Jimmy Woode, Herb Geller, Richie Beirach, Bennie Bailey, Tony Lakatos, Dusko Goykovich und Peter Herbolzheimer. Jazzschlagzeug und alle rhythmischen Facetten sind seine Passion, Christian ist nicht nur ein Drummer par excellence, sondern auch ein hervorragender Rhythmus-Vermittler an verschiedenen Musikhochschulen und Universitäten im Norddeutschen Raum. (mehr Infos auf: www.christian-schoenefeldt.de)

Robert Summerfield & Lars Duppler

Sänger Robert Summerfield & Pianist Lars Duppler fordern in ihrem neu erarbeiteten Live Programm Aufmerksamkeit für eine musikalische Ikone. Es handelt sich um Joni Mitchell, die 1943 in Alberta/Kanada geborene Singer Songwriterin.

Die Wege von Robert Summerfield und Lars Duppler kreuzten sich erstmals im Jahre 2015 – sie begleiteten ihren Freund und Kollegen Nils Wülker auf einer Album-Release-Tour; es folgten Tourneen und viele gemeinsame Konzertabende. Im Winter 2020 beschlossen Sie eigenständig im Duo zu agieren. Bei der Materialrecherche kam man auf die von beiden verehrte Joni Mitchell zu sprechen. Eine Musik die gleichermaßen herausfordert und ästhetisch begeistert.

Die Songselektion für das Album entstand in enger Zusammenarbeit mit Erich Zawinul. Dieser beriet, lieferte Einblicke in mehrere Treffen mit Joni Mitchell in den frühen 1970ern, einer Zeit, in der Mitchell sich zunehmend für Jazz und Bands wie Weather Report interessierte.

Das Ergebnis all der Vorbereitungen und musikalischen Proben führte schließlich zu einem adäquaten Bühnenprogramm: eine biografische Reise, die klanglich untermalt, warum Mitchell neben Dylan und Cohen zu den größten Lyrikerinnen ihrer Generation gehört. Summerfield und Duppler bieten dabei sowohl musikalisch als auch in moderierten Strecken ein hautnahes, differenziertes Bild der facettenreichen Künstlerin und ergründen damit eine nicht unwichtige Frage: Warum wird Joni von Folk-Fans wie auch Jazzern weltweit so vehement verehrt?

Robert Summerfield & Lars Duppler ist ein ungemein feinfühliges und persönliches Klangportrait einer der größten Komponistinnen & Musikerinnen der Gegenwart gelungen. Musik zum Erinnern und Entschleunigen. 

Hier würde ein YouTube Video angezeigt werden.
Um das Video anzuzeigen, ändern Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen.
San Glaser

San Glaser sings songs from the Great American Songbook

The Other Side Of The San… Nicht einfach nur ein Wortspiel, sondern mit ihrem neuen Album zeigt San Glaser, nach vier Alben mit Eigenkompositionen nun eine andere musikalische Seite von sich. Zusammen mit Bassist Arnd Geise, Pianist Mischa Schumann und Drummer Felix Dehmel war San im Sommer 2021 im Studio und hat einige ihrer liebsten Jazz classics aufgenommen.
Große Songs von wundervollen Komponisten und Textdichtern, die San durch verschiedenste Phasen ihres Lebens begleitet, ihr immer wieder Inspiration, Mut, sowie Freude gespendet haben und ihr sehr viel bedeuten.

Charme und Nonchalance, sprudelnde Energie und Forschheit, Melancholie und Sehnsucht. All das vereint San Glaser gekonnt, im Zusammenspiel mit ihren Musikern auf der Bühne. Nicht ein Moment steht dem anderen in irgendetwas nach und bleibt trotzdem immer einzigartig. In der Summe: Musikmagie und pure Authentizität!

San Glaser ist die Tochter holländisch-indonesischer Eltern. Das musikalische Talent erbt die Wahl-Hamburgerin von ihrem Vater, einem Jazzmusiker. Sie studiert Musik und Jazzgesang in den Niederlanden und singt sich mit Bands und Galaformationen quer durch Europa – eine gute Schule für ihre Solokarriere. Auf dem Weg liegen Formationen wie Jazzkantine, Stefan Gwildis und Orange Blue.

2005 nimmt sie ihr erstes Soloalbum „Never in Vain“ auf und erntet euphorische Kritiken. Das Nachfolge-Album „New Road“ dominiert 2009 wochenlang Platz 1 der deutschen iTunes Jazzcharts.

Stillstand oder bloße Wiederholung bereits erfolgreich erprobter Konzepte finden bei San Glaser nicht statt. Bewusst entscheidet sie sich für Risiken im künstlerischen Werdegang und fusioniert verschiedene Genres zu Klangwelten, die jedem einzelnen Zuhörenden eine individuelle Welt vor das innere Auge zaubert.

Hier würde ein YouTube Video angezeigt werden.
Um das Video anzuzeigen, ändern Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen.
Joel Lyssarides Trio

Joel Lyssarides is Sweden’s rising piano star of the moment. And whereas awareness of him beyond Sweden’s borders may still be restricted to assiduous followers of the scene, his listening figures speak for themselves.

Recordings by the pianist, born in 1992, are already among the most listened-to in European jazz; on Spotify alone he has reached well over 50 million plays. And yet these huge numbers are not the result of any calculation, audience targeting or ‚crowd-pleasing‘ on the pianist’s part. He explains: “As happy as I am that a lot of people obviously like my music a lot and want to listen to it again and again, the creative impulse always comes from within me. Me and my piano, they’re at the centre of my musical world.” His ACT debut “Stay Now”, Joel Lyssarides’ third album, is a dazzling and vivid insight into that world. One thing is abundantly clear: the time has arrived for Lyssarides to step out onto the international stage.

Joel Lyssarides is not yet thirty, and so the things he has already achieved musically are quite staggering:

he has played countless concerts either solo or with his trio; he has collaborated with jazz, classical, blues and pop artists such as trombonist Nils Landgren and singer Viktoria Tolstoy, including her current album “Stations”… But he has also worked with YouTube phenomenon “Dirty Loops”, and with the great Swedish mezzo-soprano Anne Sofie von Otter. And despite Joel Lyssarides’ evident and impressive versatility and adaptability, jazz is at the very core of his work. The initial spark came from records by Miles Davis, Charlie Parker and Thelonious Monk and others which were played in his Swedish-Greek parents‘ home. Thereafter came the music of Chick Corea, Keith Jarrett and Gonzalo Rubalcaba. Lyssarides studied music in Stockholm and Rome, and it was not long before recognition came in the form of numerous national and international jazz prizes. In just under ten years, Joel Lyssarides has received almost twenty of them, notably the Swedish Society of Composers’ Prize, the Bengt Säve-Söderbergh Award, the “Jan Wallander Award” and, in 2019 at only 26 years of age, Musician of the Year from Swedish Radio.

For Joel Lyssarides jazz is above all a language, a tool for uniquely personal expression.

He composed the pieces for “Stay Now” in a remote house in the forest, a good half-hour outside Stockholm. And by preference at night, in silence, darkness and deep concentration. The atmosphere of this place is audibly reflected in the music, which is strongly influenced by space, sound and mood – reinforced by the highly concentrated, differentiated, subtle interplay of pianist Lyssarides with bassist Niklas Fernqvist and drummer Rasmus Blixt. The Swedish magazine “Lira” states: “Even though the concept of jazz is a very extensive one, it is too narrow of a description for the music of this trio.” What these three young musicians have in common is their capacity for great sensitivity and expressiveness. Their music is based on a vocabulary that draws equally from European classical music, jazz from both sides of the Atlantic and great songwriting, with all its depth and accessibility. And yet this has nothing to do with crossover. Everything flows and swings, nothing seems deliberate or contrived, one can hear a natural understanding for the infinite possibilities of every note. This trio has the self-confidence to put the entirety of their efforts into enhancing the expressiveness of the music.

And it is in the most intimate, quiet, focused and concentrated moments that the most spectacular things happen.

The album title “Stay Now”, therefore, is above all an acknowledgement of quite how precious the here and now is. These are the moments when we start to understand the true value of present and past encounters. As we listen, we can let the moment linger… and allow ourselves to sink blissfully and unforgettably into it.

Hier würde ein YouTube Video angezeigt werden.
Um das Video anzuzeigen, ändern Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen.
Sendecki & Spiegel

(Live-Bilder von oliver saul fotografie)

Jazzfreaks nennen den polnische Pianisten Vladyslav Sendecki und den deutschen Schlagzeuger Jürgen Spiegel oft in einem Atemzug: Spiegel & Sendecki, das ist bereits ein Begriff wie Sam & Dave oder Laurel & Hardy. Kein Wunder: Als Duo der Superlative sind sie mit den Alben «Two in the Mirror» und «Solace» sowie mit ihren zahlreichen Live-Auftritten zum Markenzeichen geworden. Selbstverständlich ist das nicht, denn der Altersunterschied zwischen den beiden beträgt immerhin 17 Jahre.

Als Spiegel 1972 in Bremen zur Welt kam, studierte Sendecki bereits Musik am Chopin-Konservatorium seiner Heimatstadt Krakau. Dort entdeckte er den Jazz für sich; 1974 gründete er gemeinsam mit Jaroslaw Smietana die Jazzrock-Band Extra Ball; von 1977 bis 1980 leitete er zudem das Quartett Sunship. 1981 verliess er Polen aus politischen Gründen und siedelte in die Schweiz um. Wer damals jung war, hat miterlebt, wie ‐ Sendecki von hier aus mit dem Geiger Michael Urbaniak und der Sängerin Urszula Dudziak sowie mit Leszek Zadlos Polski Jazz Ensemble durchstartete. Alsbald war er auch mit Klaus Doldingers Passport, Mike Oldfield, Billy Cobham, Larry Corryell, den Brecker Brothers, Jaco Pastorius und vielen anderen zu hören. Einen festen Platz fand er von 1996 bis 2020 als Pianist der NDR Bigband, einer der namhaftesten Grossformationen auf dem Kontinent.

Mit seiner Frau, der Schauspielerin Angélique Duvier, realisierte er Projekte, die Jazz und Lyrik verbanden; daneben spielte er kontinuierlich in kleineren Formationen wie dem Trio Sendecki oder eben im Duo mit Jürgen Spiegel. 2011 wurde er mit dem Hamburger Jazzpreis geehrt, 2015 mit der Gloria-Artis-Medaille, der höchsten künstlerischen Auszeichnung, die die Republik Polen zu vergeben hat. 2017 wurde er zudem Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Gorlice ernannt – eine besondere Genugtuung für den ehemaligen Dissidenten.

Auch Jürgen Spiegel, der an der Musikhochschule Bremen studierte, unter anderem bei Charly Antolini, hat mit einer Vielzahl von Musikern zusammengearbeitet; besonders bekannt wurde er mit dem Tingvall Trio, das schon mit etlichen Preisen bedacht wurde. Daneben ist er auch als Produzent tätig, was ihm besonders während der Pandemie, als die Auftrittsmöglichkeiten fehlten, zustattenkam. Mit Sendecki traf er in der NDR Bigband zusammen, aus der sich der Pianist inzwischen in den Unruhestand verabschiedet hat.

Die beiden entdeckten, dass sie als musikalische Partner zusammenpassen: Aufmerksamkeit und Empathie prägen ihr Spiel, in dem sich Spuren von Frédéric Chopin bis zu McCoy Tyner finden lassen. Musik zum Chillen und zum Tanzen, anspielungsreich und gehaltvoll, ohne anstrengend zu sein.

Carsten Lindholm Trio

Das Carsten Lindholm Trio spielt selbst komponierte Songs gleichberechtigt neben Interpretationen von Pop-Songs.

Ob King Of Pain von The Police, La la la von Sam Smith oder auch Interpretationen von Musikstücken aus der Feder von Coldplay, Alanis Morrissette oder Sting, stets findet das Carsten Lindholm Trio einen eleganten Weg diesen Welthits ihren Jazz-Stempel aufzudrücken. Ein Stempel der weniger aus Improvisationen oder verkopftem Spiel besteht, sondern dafür sorgt, dass die Stücke auf musikalisch spannende Art und Weise auf melodisches Jazzterrain entführt werden. Live darf man daher einiges von Carsten Lindholm und seinem Trio erwarten:

Wir möchten dem Publikum ganz besondere Live-Erlebnisse bescheren. So ähnlich wie ich es früher als Konzertbesucher bei Konzerten von Brad Mehldau, Jan Garbarek, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner als Zuschauer erlebt haben, erzählt Carsten. Pianist Jan Gunnar Hoff aus Norwegen leitet sein eigenes Trio mit Audun Kleive und Anders Jormin, hat ein Quartett mit Mike Stern, Gary Novak, Per Mathisen, und hat
diverse Projekte/Aufnahmen mit Alex Acuna und Horacio Hernadez gemacht. Er hat als Bandleader 20 Alben veröffentlicht.

Bassist Reggie Washington aus den USA leitet seine eigenen Bands: Rainbow Shadow, Freedom Trio Vintage New Acoustic, Ruebens Bass Chor und RW Quartet. Er hat u.a. mit Steve Coleman, The Headhunters, Roy Hargrove, Archie Sheep und Branford Marsalis zusammen gearbeitet. Reggie hat fünf Alben als Bandleader veröffentlicht und spielte als Sideman über 50 Studioalben ein.

Carsten Lindholm ist ein dänischer Schlagzeuger und Komponist. Auf seinen Alben spielten unter anderem Künstler wie Erik Truffaz, John Beasley, Reggie Washington, Pete Judge, Jim Barr, Eivind Aarset, Gunnar Halle, Thomas Siffling und Christof Dell.

Carsten Lindholm ist bereits mit verschiedenen seiner Trio- Formationen live aufgetreten, hauptsächlich mit dem Pianisten Jan Gunnar, darunter Elbjazz, Bix, Jazznjoy Worms, Montmartre Kopenhagen, Theatre de Caen. Sein aktuelles Trio hat u.a Dortmund, Köln, Bamberg, Ingolstadt, JazzFolkByke Syke, Hameln, Mannheim als Club und Festival Referenzen.

Im Februar 2020 wurde die Single Uninvited, ein Cover von Alanis Morissette, auf dem dänischen Label Gateway Music weltweit digital veröffentlicht.

Im November 2021 folgte Roxanne, ein Police Cover, und im April 2022 King of Pain, Juni kommt Daylight Savings Juni, und danach werden noch mehr Original Kompositionen weltweit digital veröffentlicht.

Hier würde ein YouTube Video angezeigt werden.
Um das Video anzuzeigen, ändern Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen.
Stephanie Lottermoser
Jazz ist eine Allegorie für das Leben. Und für beides gilt: Unabhängigkeit zu erlangen ist ein langer Prozess. Das ist das Narrativ von IN DEPENDENCE. Stephanie Lottermosers neues Album handelt vom Streben nach Eigenständigkeit in allen Facetten des Lebens.

Musikalisch hat sich Stephanie Lottermoser von Anfang an konsequent ihren Freiraum genommen und längst eine eigenständige und wiedererkennbare Sprache gefunden. Stilistisch bleibt sie sich mit ihrer groovenden Synthese aus Jazz, Soul, Funk und Pop treu, entwickelt sich selbst und ihren Sound im besten Sinne weiter. Das Ergebnis: klare kompositorische Linien, eingängige Melodien, emotionale Ansprache und eine subtile Virtuosität, fernab von akademischer Nüchternheit und Technikaffinität.

IN DEPENDENCE ist Stephanie Lottermosers bisher persönlichstes Werk. Es ist reich an intimen biographischen Einblicken und Momenten in einer neuen Lebensrealität. Ein Aufspüren dieser kleinen Einblicke mit der Musik ist möglich, aber keine Voraussetzung. Die Musik steht erst einmal für sich und offenbart in ganzer Intensität alles von feinen Melodien über satte Grooves bis zu ausgedehnten Improvisationen. Stephanie Lottermoser offenbart verborgene Narrative, Gedanken und ihre persönlichen Utopien. Dafür setzt sie die ihr naheliegendste Ausdrucksform ein: Musik.

Mit IN DEPENDENCE ist Stephanie Lottermoser ein persönliches und emotionales Album mit aufregender Klangsprache gelungen. Ein musikalischer Meilenstein auf Ihrem Weg in die Unabhängigkeit.
Viktoria Tolstoy & Jakob Karlzon

Schöne Stimmen gibt es viele, im Jazz heute mehr denn je. Viktoria Tolstoy aber ist einzigartig: Sie ist die große Melodramatikerin des Jazz und Pat Metheny sagte nach einem Auftritt zu ihr: „Wenn du singst geht die Sonne auf.“ Eine bipolare Musikerin, die wie keine andere das Glück brüchig und bedroht, das Bittere aber zauberhaft und schön klingen lassen kann. Diese Kunst hat sie auch konzeptionell umrahmt und stetig perfektioniert.
Tolstoy & Karlzon sind ein intimes Duo, ganz auf ihre langjährige musikalische Partnerschaft fokussiert.
Karlzons Spiel lebt von den Zwischentönen, den Übergängen, dem Uneindeutigen – egal ob er sich von Klassikern wie Grieg oder Hardrockern wie KoRn inspirieren lässt. Seit über 20 Jahren ist er Tolstoys Begleiter, und er wird das wohl bleiben, auch wenn er wie einst Esbjörn Svensson längst auch unter eigenem Namen auf Erfolgskurs ist, siehe seine viel gelobte Trioaufnahmen auf Warner Jazz.
Nach diversen internationalen Tourneen beider Künstler in ihren eigenen, größeren Besetzungen präsentieren sie ihre Songs im Duo – intim, intensiv und voller Magie.

Hier würde ein YouTube Video angezeigt werden.
Um das Video anzuzeigen, ändern Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen.

CHRIS HOPKINS meets the JAZZ KANGAROOS

(Live Bilder von oliver saul fotografie)

Chris Hopkins, der in Princeton/New Jersey geborene Wahl-Bochumer, zählt mit seinem melodischen, farbenreichen Stil längst zu den renommierten Musikern der internationalen Jazz-Szene.

Auch als Leiter seines Ensembles „Echoes of Swing“ bekannt geworden, räumte er zuletzt zahlreiche Auszeichnungen wie den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und den „Prix de L’Académie du Jazz (Paris)“ ab.

Für dieses außergewöhnliche Konzert bringt er ein unerhört groovendes Trio einiger der besten Musiker aus „Down Under“ mit. So spielen sich Chris Hopkins & Friends lustvoll durch Eigenkompositionen und das „Great American Songbook“ von Gershwin bis Ellington und swingen was das Zeug hält.

Lässig-elegant, mitreißend, unterhaltsam.

SANUYÉ

Nachts um drei schlaflos am Klavier. Die Emotionen im Herzen, die Gedanken im Kopf und die Melodie in den Fingern. Der erste Song von Kathi – und es folgen viele weitere. Von Geschichten und Erlebtem, von Freundschaft und Zusammenhalt, von Leichtigkeit und Schicksalsschlägen. Die sieben Künstler*innen kennen sich aus gemeinsamen Zeiten an der Musikhochschule und aus dem Bundesjazzorchester. Sie alle verbindet die Liebe zur Musik und sie sind durch glückliche Zufälle zu Freunden geworden, die es lieben sich zusammen in ihre musikalische Welt fallen zu lassen. Ihre unterschiedlichen Erfahrungen und künstlerischen Ideen machen ihre Musik einzigartig, improvisatorische Teile verleihen ihrem Spiel seinen ganz eigenen Charme. Man spürt förmlich die Freude am gemeinsamen Musikmachen und mit ihren Songs zwischen Jazz und Soul begeistern sie das Publikum, bewegen Menschen – und möchten am liebsten nie damit aufhören.