Dieses neue Duo vereint die Talente des gefeierten Pianisten und Komponisten Gwilym Simcock und der aufstrebenden Saxophonistin und Komponistin Emma Rawicz.
Diese musikalische Zusammenarbeit zeichnet sich durch eine besondere Tiefe und Freiheit aus, die in nur kurzer Zeit zu einer einzigartigen und aufregenden musikalischen Kraft herangereift ist.
Emma und Gwilym haben füreinander komponiert und gemeinsam an Arrangements gearbeitet, wobei sie von vielen gemeinsamen Einflüssen profitiert haben. Der Erfolg dieses musikalischen Unterfangens ist so groß, dass sie bereits ins Studio waren, um ihr erstes Duo-Album (ACT Music) aufzunehmen, welches mit Spannung in diesem Herbst erwartet wird.
Emma und Gwilym spielen u. a. Eigenkompositionen sowie Musik aus dem Great American Songbook bis zu Stevie Wonder!
Ihre Zusammenarbeit ist eine generationsübergreifende Offenbarung, aber vielleicht auch ein vorhersehbarer Erfolg, denn beide haben eine ähnlich bedeutende klassische und Jazz-Ausbildung an der angesehenen Chetham’s School of Music in Manchester und der Royal Academy of Music in London genossen. Die Verbindung des Duos als Labelmates beim ACT-Label macht die Zusammenarbeit noch passender, und sie sind sehr gespannt, wohin ihr Abenteuer als etabliertes Ensemble sie führen wird. Ihre Vorliebe für einnehmende, energiegeladene und fröhliche Musik ist in diesem Set deutlich zu spüren.
Lisa Bassenge ist zurück mit neuem Live Programm. Sie setzt auf ihre bewährten Mitmusiker Jacob Karlzon am Klavier und Andreas Lang am Bass, wie schon bei ihren vorigen Alben.
Die Songs – wie immer – ein scheinbar wilder Mix aus allen Ecken des Pop-, Singer-Songwriter- und Jazz-Universums. Und überraschenderweise dann doch aus einem Guss. Von Elliott Smith bis Duran Duran, von Billie Holiday bis Björk reicht das Spektrum. Geht das? „Ja“, sagt die Berliner Sängerin, „es geht immer um die Aussagekraft der Songs, dies ist für uns die thematische Klammer“. So kommt es dann auch, dass ein Hank Williams Song neben Madonna’s „Frozen“ und „Catch“ von The Cure steht. Lisa Bassenge pflegt diese Vielseitigkeit und Offenheit seit nunmehr über zwei Jahrzehnten. Ihre Stimme glüht und sprüht in all den Songinterpretationen. Die Grundfärbung des Programms aber bleibt der Jazz. Der skandinavisch entspannte Sound bettet Lisa weich. Lassen Sie sich in einen reichen Klangkosmos führen.
Wenn zwei Musiker aufeinandertreffen, die sich blind verstehen, entsteht mehr als Musik – es entsteht Magie. Der polnische Pianist Vladyslav Sendecki und der deutsche Schlagzeuger Jürgen Spiegel gehören zu den charismatischsten Persönlichkeiten des europäischen Jazz. Gemeinsam bilden sie das Duo Sendecki & Spiegel – ein klangliches Kraftzentrum, das längst europaweit Kultstatus genießt.
Ihre bisherigen Alben „Two in the Mirror“ und „Solace“ machten international Furore: Spitzenplatzierungen in den iTunes-Jazzcharts von Japan bis Brasilien, gefeierte Konzerte in Europa, Kanada und Asien, Pressestimmen voller Bewunderung. Die Neue Zürcher Zeitung schreibt:
„Die hohe Kunst des Duos – virtuos und empathisch. Sendecki & Spiegel – ein Begriff wie Sam & Dave oder Laurel & Hardy.“
Auch das Piano Magazin urteilt begeistert:
„Klavier und Schlagzeug auf einem neuen Niveau – das erfolgreichste Duo Europas in dieser Besetzung.“
Nun arbeiten die beiden Ausnahmemusiker an ihrem neuen Album – und alles deutet darauf hin, dass sie noch tiefer in ihre klanglichen Visionen eintauchen. Ihre musikalische Sprache – geprägt von poetischer Leichtigkeit, rhythmischer Finesse und fast telepathischem Zusammenspiel – entwickelt sich weiter: noch offener, noch mutiger, noch intensiver.
Was das Publikum erwartet, ist mehr als Jazz. Es ist eine Einladung zu einer Reise durch Klangräume, die von Minimalismus bis orchestraler Dichte reichen, von intimer Zwiesprache bis eruptiver Energie. Keine Effekthascherei, keine Routine – sondern pure, gelebte Musik.
Sendecki & Spiegel zeigen, wie zwei Instrumente zu einem ganzen Universum werden können.
Die in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar geborene Komponistin und Pianistin Shuteen Erdenebaatar kam nach ihrem klassischen Studium in der Mongolei nach Deutschland, wo sie ihre eigene Stimme kultivieren konnte. Diese Stimme ist durchweg präsent und ihr klassisches Fundament unverkennbar, was sich in ihrer technischen Brillanz, stilistischen Finesse und der thematischen Struktur ihrer Kompositionen zeigt.
Nach ihrem Debütalbum mit ihrem Quartet “Rising Sun’‘, (VÖ: 15.09.2023, Motéma Music) , wurde sie schnell als einer der vielversprechendsten aufsteigenden Stars der europäischen Jazzszene von der Presse erkannt und vom Publikum gefeiert. Dies führte zu zahllosen ausverkauften Konzerten in Deutschland, Italien, Österreich, den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich, der Tschechischen Republik, China, der Mongolei und Island. Darunter auch Einladung zu den wichtigsten und renommiertesten Festivals Europas wie dem North Sea Jazz Festival, Jazzahead!, Jazz Baltica, Transition Festival, Reykjavik Jazz Festival oder Rockit Festival.
Ihr Quartet setzt sich aus preisgekrönten jungen Musikern zusammen, die auch mit eigenen Projekten erfolgreich sind. Neben dem Ausnahmebassisten Nils Kugelmann und dem Altsaxofon- und Blockflötenwunder Jakob Manz rundet das dynamische und kreative Schlagzeugspiel von Amir Bresler den Bandsound zusammen mit dem sehr persönlichen und einnehmenden Klavierklang von Erdenebaatar ab.
Das Quartet wurde mit dem renommierten Deutschen Jazzpreis 2024 in der Kategorie Kategorie “Ensemble des Jahres” und im selben Jahr mit dem größten mongolischen Kulturpreis „Mungun Mod“ in der Kategorie “Album des Jahres” ausgezeichnet.
Zwischen mongolischer Seele und europäischer Raffinesse ist ihre Musik von Begegnungen und Lebensmomenten inspiriert, was jedem Stück eine persönliche Note verleiht und das Publikum durch den Abend führt.
Leonora Tomanoski – wenn Sie ihren Namen noch nicht kennen, wird es höchste Zeit, ihn sich zu merken. Im Jahr 2024 – im Alter von gerade einmal 17 Jahren – traf diese außergewöhnliche Saxophonistin auf den renommierten Bassisten Hervé Jeanne (ehemals Bassist für Roger Cicero, The Manhattan Transfer, New York Voices u.v.a.). Schnell stellten beide fest, dass sie eine gemeinsame Leidenschaft für die Musik der Saxophon-Legende David Sanborn teilen.
So entstand spontan die Idee, ein Projekt ins Leben zu rufen, das dem Meister Tribut zollt. „The Sanborn Project“ war geboren – eine Formation aus fünf Musikern verschiedener Generationen, die gemeinsam das einzigartige musikalische Erbe von David Sanborn wieder aufleben lassen.
Mittlerweile haben Leonora und ihre Bandkollegen die Herzen vieler Zuhörer erobert – sei es bei Live-Konzerten oder sogar weltweit durch Videos im Internet. „Straight to the Heart“, der Titel eines legendären Albums von David Sanborn, ist gleichzeitig das Motto dieses Projekts.
Freuen Sie sich auf einen Abend voller Energie, Emotionen und musikalischer Raffinesse, an dem die größten Hits der Jazz-Funk-Ikone David Sanborn nicht fehlen werden. Ein Programm was sicher auch Erinnerungen an die 70er und 80er Jahre hervorbringen wird, und – wer weiß – vielleicht die Nacht in eine mitreißende Party transformieren wird.
Wollte man ein „Who’s who“ der europäischen Jazzmusik verfassen: dem Pianisten und Komponisten Klaus Ignatzek gebührte ein besonders umfangreicher Eintrag. Denn nicht ohne Grund zählt ihn die Kritik immer wieder zu den führenden Tastenkünstlern dieses Kontinents. Er gehört seit mehr als 30 Jahren zur Spitze der europäischen Jazzszene. Als Pianist, Komponist und Bandleader erwarb er sich international Respekt und Anerkennung bei Publikum und Kritikern. Brillantes Können, eigenes Profil und energiegeladene Inspiration prägen seine Musik. Das ist auf seiner neuen Solo-CD „SOLO STANDARDS“ deutlich zu hören.
Ignatzek, Jahrgang 1954, ist auf 65 Tonträgern als Bandleader zu hören. Mehr als 300 seiner Kompositionen sind dort dokumentiert. Er gehört damit sicherlich zu den produktivsten Jazzpianisten seiner Generation. Darüber hinaus konnte er sich durch etliche Konzerte und TV-Produktionen auch im europäischen Ausland einen Namen machen. In international wechselnden Formationen spielte er in u.a. mit Joe Henderson, Claudio Roditi, Dave Liebman , Bobby Watson , Billy Hart, Jean-Louis Rassinfosse , Dieter Ilg, Susanne Menzel, Florian Poser.
Konzerte führten ihn u.a. nach Amsterdam, Barcelona, Bern, Bilbao, Brüssel, Cork, Genua, Istanbul, London, Mallorca, Marciac, Rom, Krakau, Prag, Paris, Sibiu, Kopenhagen, Lissabon, Oslo, Stockholm, Wien, Zagreb, Zürich u.v.m.. 1991 wurde ihm für seine schöpferische Leistung das „Niedersächsische Künstlerstipendium“ verliehen.
Klaus Ignatzek war von 1984 bis 2020 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Dozent für Jazzklavier und Musiktheorie. Seine langjährige und vielfältige Unterrichtserfahrung ist auch in drei von ihm verfassten Lehrbüchern für Jazz dokumentiert.
Jetzt hat Ignatzek eine erneute Solo-Aufnahme eingespielt. Im Gegensatz zu seiner 2018 veröffentlichten Solo Aufnahme „Personally“, die ausschließlich aus eigenen Kompositionen bestand, präsentiert Klaus Ignatzek auf seiner neuesten Solo CD „Standards“ bekannte Songs aus dem „American Songbook“, u.a. G. Gershwin, C. Porter, C. Corea, A.C. Jobim. Neben seiner Virtuosität gelingt es ihm einmal mehr durch sein komplexes harmonisches, melodisches und rhythmisches Verständnis seine eigenständige Sichtweise und Interpretationen von den Standards darzustellen.
Diese Solo-CD ist ebenso abswechslungsreich wie anspruchsvoll. Ganz so, wie es der Jazzhörer von Klaus Ignatzek gewohnt ist.
Musik für den inneren Film
Jacob Karlzon präsentiert QUESTAR, das nächste Kapitel seiner musikalischen Reise.
Entstanden aus dem Wunsch, neue Klänge und Settings zu erkunden, verbindet QUESTAR tiefe Grooves und fließende Rhythmen mit nordischen Klanglandschaften, die Grenzen überschreiten. Die Musik schafft offene, sich ständig verändernde Landschaften, in denen jedes Konzert auf seine eigene Weise stattfindet.
Hier erweitern sich Melodie und Harmonie wie ein weiter Horizont, wo Komposition auf Improvisation trifft, Akustik und Elektronik sich verbinden und die Zuhörer dazu einladen, aus den Klängen ihre eigenen Bilder und Geschichten zu formen. Karlzon drückt es so aus:
„Die Stärke der Instrumentalmusik liegt darin, dass jeder seine eigenen inneren Bilder schaffen kann, basierend auf dem, was man hört, und seiner eigenen Vorstellungskraft.“
QUESTAR, was „Suchender“ bedeutet, bietet Musik für den inneren Film, eine sanfte Einladung, an unbekannte Orte zu reisen und eine gemeinsame Atmosphäre voller Energie und Entdeckungen zu schaffen.
PRESSE
„Mit dieser Aufnahme nimmt er seinen rechtmäßigen Platz an der Spitze der europäischen Jazzpiano-Elite ein.“ -Jazz Special-
„Weltklasse-Piano-Jazz“ – Lira Musikmagasin –
„Er hat nun den Olymp der europäischen Jazzpianisten erreicht.“ – Jazzpodium –
„Fesselnde Musikalität“ – The Guardian –
„Homogener Klang“ – AUDIO –
„Phänomenal“ – FAZ –
„Wie kaum ein anderer Jazzpianist beherrscht Karlzon den Spagat zwischen Einfachheit und Komplexität.“ – WDR3 – Album der Woche –
„Spricht durch die Tasten seines Flügels wie ein Philosoph“ – Aachener Zeitung –
„Ein wahrhaft alternativer Jazzmusiker – ein Abenteuer“ – Kulturzeit –
„Karlzon schafft musikalische Freiräume“ – Süddeutsche Zeitung –
Götz Alsmann trifft auf den amerikanischen Jazz-Pianisten Chris Hopkins, und holt hierfür das Banjo aus seinem Instrumentenfundus hervor!
Götz Alsmann, der Großmeister des deutschen Jazzschlagers und Conférencier der alten Schule, nimmt in der nationalen Unterhaltungslandschaft eine unangefochtene Spitzenposition ein.
Kaum eine andere Person im deutschsprachigen Showgeschäft kann ein vergleichbares Maß an musikalischem Talent, unverkrampftem Witz und gehobener Wortakrobatik vorweisen. Entsprechend facettenreich und anspruchsvoll ist Götz Alsmanns Karriere: Ob als TV-Moderator, Bandleader oder Sänger – was Götz Alsmann abliefert, hat künstlerisches Gewicht und zugleich Charme und Leichtigkeit. Dafür wird er von Kritikern und Publikum gleichermaßen geschätzt und es gibt kein Projekt, für das er nicht zumindest eine renommierte Auszeichnung erhalten hätte. Und Götz Alsmann ist viel mehr als das: Doktor der Musikwissenschaft und Multiinstrumentalist. Und er liebt den Jazz!
Chris Hopkins, geboren in Princeton, New Jersey, ist gleichermaßen versiert an Klavier und Altsaxophon. Er zählt zu den meistbeschäftigten Künstlern der internationalen Jazzszene. Nicht zuletzt erlangte er besondere Bekanntheit als Leiter des über 20 Jahre in unveränderter Besetzung erfolgreichen Ensembles „Echoes of Swing“. Hopkins gab über 4000 Konzerte an der Seite vieler Jazz-Stars, unter ihnen Clark Terry, Paul Kuhn, Till Brönner oder Bill Ramsey. Zuletzt räumte er zahlreiche Auszeichnungen wie den „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“, den „Prix de L’Académie du Jazz (Paris)“ sowie den „Keeper of the Flame“ ab.
Warum Musik in Schubladen stecken, wenn man sie einfach fühlen kann? SANUYÉ aus Köln beantwortet diese Frage mit jedem Ton ihres Albums „We All Become Stories“. Angeführt von Sängerin und Songwriterin Katharina Koch, deren Stimme an die emotionale Direktheit einer Amy Winehouse und die erzählerische Tiefe einer Lianne La Havas erinnert, bewegt sich der Sound der Gruppe fließend zwischen Indie Jazz, Neo Soul, Pop und einem Hauch von Chanson. Das Ergebnis ist Musik, die sich nicht festlegen lässt – ehrlich, direkt und mitreißend.
Die Musik offenbart eine unbändige Freude an pointierten Formulierungen und überraschenden Wendungen mit packenden Grooves und weiten Assoziationsflächen. Auch wenn die Texte von Katharina Koch teils weit weniger fröhlich als die musikalischen Vehikel sind, von denen sie getragen werden, gelingt es SANUYÉ mit leichter Hand, tiefgründige Inhalte in eine in jeder Hinsicht optimistische Hülle einzukleiden und somit unaufdringlich durch die Hintertür zum Tanzboden im Unterbewusstsein zu verankern.
Live wird deutlich, dass es sich nicht um eine Sängerin mit Begleitmusikern, sondern um ein echtes, organisch gewachsenes Kollektiv handelt. Die sieben Musiker:innen, die sich im Musikstudium und Bundesjazzorchester fanden, geben sich gegenseitig Raum und erschaffen einen breiten, dynamischen Bandsound, der mühelos zwischen pulsierender Energie und intimen, narrativen Momenten wechselt.
Bei ihren Konzerten schafft SANUYÉ eine direkte Verbindung zu den Menschen vor der Bühne. So entsteht ein gemeinsamer Raum zum Innehalten in einer schnelllebigen, oft überfordernden Welt – ein Ort, der dazu einlädt, sich berühren zu lassen und gemeinsam kurz aus dem Alltag auszusteigen.
„We All Become Stories”, wir alle werden Geschichten… das ist nicht nur ein Albumtitel, sondern ein philosophischer Grundsatz, der von SANUYÉ mit Hingabe in Wort und Klang umgesetzt wird.