Tjango!

Die Musik von Tjango! entstand in Helsinki, aber man könnte auch sagen, dass sie ebenso aus Paris und Buenos Aires stammt wie aus Ostbottnien. Ihre Wurzeln liegen im argentinischen Tango und im Jazz Manouche, aber auch in den Ursprüngen der amerikanischen Musik und in der nordischen Folk-Tradition, aus der die Band ihren ursprünglichen, warmherzigen Ton bezieht. Sie ist in Konzertsälen ebenso präsent wie auf Folkmusikfestivals und in Jazzclubs.

In der Musik von Tjango! kommen sich die Instrumente so nahe, dass sie sich fast wie Lebewesen anfühlen. Wie Persönlichkeiten, die sich unterhalten. Oder wie die Warmherzigkeit alter Freunde in einem Gedankenaustausch, der schon Jahrzehnte andauert. Darin klingt die lange Tradition und Geschichte von Generationen menschlichen Lebens.

Obwohl die Kompositionen von Tjango! von heute sind, scheint es, als hätten sie mehr als ein ganzes Leben an Erfahrung hinter sich. Als wären sie in noblen Salons ebenso zuhause wie in den Jazzclubs des Latin Quarter. Neben ihrer klassischen Ausbildung kennen die Musiker auch die Straße und wissen, dass der Sonnenuntergang genauso schön ist, egal ob man ihn von einer Müllhalde oder von einem Palastbalkon aus betrachtet.

Tjango! hat zwei von der Kritik hochgelobte Alben veröffentlicht („Tjango!“, 2014 und „Greens and Blues“, 2017) und tourte durch Finnland und Europa. Ihre Konzerte wurden als warmherzig, virtuos und humorvoll beschrieben. In der Musik kann man die Ausbildung und die umfangreiche Erfahrung hören, die die Mitglieder haben, vom Symphonieorchester bis zu Folk-Ensembles und Rockbands.

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Ein Projekt in Zusammenarbeit mit der Deutsch Finnischen Gesellschaft in Oldenburg.

* Reduzierte Tickets für DFG-Mitglieder direkt beim Veranstalter unter 04432 9117434

Robert Summerfield & Lars Duppler

Sänger Robert Summerfield & Pianist Lars Duppler fordern in ihrem neu erarbeiteten Live Programm Aufmerksamkeit für eine musikalische Ikone. Es handelt sich um Joni Mitchell, die 1943 in Alberta/Kanada geborene Singer Songwriterin.

Die Wege von Robert Summerfield und Lars Duppler kreuzten sich erstmals im Jahre 2015 – sie begleiteten ihren Freund und Kollegen Nils Wülker auf einer Album-Release-Tour; es folgten Tourneen und viele gemeinsame Konzertabende. Im Winter 2020 beschlossen Sie eigenständig im Duo zu agieren. Bei der Materialrecherche kam man auf die von beiden verehrte Joni Mitchell zu sprechen. Eine Musik die gleichermaßen herausfordert und ästhetisch begeistert.

Die Songselektion für das Album entstand in enger Zusammenarbeit mit Erich Zawinul. Dieser beriet, lieferte Einblicke in mehrere Treffen mit Joni Mitchell in den frühen 1970ern, einer Zeit, in der Mitchell sich zunehmend für Jazz und Bands wie Weather Report interessierte.

Das Ergebnis all der Vorbereitungen und musikalischen Proben führte schließlich zu einem adäquaten Bühnenprogramm: eine biografische Reise, die klanglich untermalt, warum Mitchell neben Dylan und Cohen zu den größten Lyrikerinnen ihrer Generation gehört. Summerfield und Duppler bieten dabei sowohl musikalisch als auch in moderierten Strecken ein hautnahes, differenziertes Bild der facettenreichen Künstlerin und ergründen damit eine nicht unwichtige Frage: Warum wird Joni von Folk-Fans wie auch Jazzern weltweit so vehement verehrt?

Robert Summerfield & Lars Duppler ist ein ungemein feinfühliges und persönliches Klangportrait einer der größten Komponistinnen & Musikerinnen der Gegenwart gelungen. Musik zum Erinnern und Entschleunigen. 

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Johna & Band

(Live-Bilder von oliver saul fotografie)

JOHNA beherrscht es, das einfühlsame Spiel mit den Emotionen. Ihre Songs lassen ihre musikalischen Einflüsse wie Sarah McLachlan, Heather Nova oder Jewel erkennen, ohne zu kopieren. Sanfte Töne verbinden sich mit starken Botschaften, Lieder, die zum Nachdenken einladen oder einfach Spaß machen und die Gefühle tanzen lassen. Bis jetzt präsentierte die Musikerin ihre Eigenkompositionen ausschließlich auf Englisch. Ihr bisher erster und einziger, deutscher Song „Sommertag“ findet sich auf ihrer EP „Mountains“ aus dem Jahr 2018. Doch der künstlerische Ausflug in die Muttersprache sollte nicht folgenlos bleiben.

Damals entdeckte JOHNA eine für sie völlig neue Art des Songwriting, die ihre Kompositionen noch persönlicher machen sollte. Sie gab sich ganz der Musik hin, schrieb Songs, probierte sich mit dieser neuen Facette ihrer Kreativität aus. Das Ergebnis dieser Reise ist „Postkarten“, JOHNAS erstes Album komplett auf Deutsch: Songs ohne sprachlichen Filter und mit umso mehr Emotionen. Die Sängerin lässt ihre Zuhörer/innen noch ein bisschen näher an sich heran. Der musikalische Wandel wirkt dabei völlig natürlich, fast schon selbstverständlich – wie eine schlummernde Gelegenheit, die nur auf den richtigen Moment gewartet hatte, um zu erwachen.

Die Songs tragen weiterhin JOHNAS Handschrift, sowohl was die musikalischen Genres als auch das Songwriting angeht. Ein poetischer Mix aus Country, Folk und Pop, der Sehnsucht aber auch Leichtigkeit widerspiegelt und mit melancholischen Noten teilweise an moderne Chansons erinnert. In der Tradition der Singer/Songwriter verwurzelt, offenbart sie in ihrer Musik Gefühle und Gedanken, mal zart und zerbrechlich, mal stark und kämpferisch. Sie taucht in ihre Emotionen ein und lädt ihre Zuhörer/innen ein, das Gleiche zu tun: sich an das Gestern erinnern und das Morgen feiern, Gedanken spinnen und wieder loslassen, die Leichtigkeit und Wärme des Lebens annehmen genau wie die Schwere. Die Arrangements begeistern mit ihrer oft melancholischen Grundstimmung, die sich sowohl in den Lyrics auch als in dem gekonnten Spiel mit den stilistischen Facetten zeigt – zeitlos schöne Musik, die Tiefgang und Leichtigkeit
vereint und dabei auf mitreißende Art ursprünglich und ehrlich ist!

„Postkarten“ ist wie ein musikalisches Poesiealbum, ein buntes Bouquet an Songs, das JOHNA noch persönlicher zeigt als zuvor. Kein Filter, keine Sprache, die etwas verstecken können. Pur und direkt. Für die Albumproduktion arbeitete sie erneut mit ausgewählten und ihr vertrauen Musiker/innen zusammen.
Bei ihren Konzerten präsentiert JOHNA die Songs sowohl mit kompletter Band als auch in kleiner Besetzung als Duo oder Trio. Mit dabei ist immer ihr langjähriger musikalischer Partner Kolja Pfeiffer, der am Piano und in kleiner Besetzung an der Cajon die passende musikalische Kulisse für die Musik kreiert. Die Band tourte bereits durch Europa, die USA und Kanada und war Support für u.a. Luxuslärm, Lissie, K´s Choice, Jennifer Rush, Nick Howard, Sharon van Etten und Whitehorse.

„Postkarten“ von JOHNA erscheint am 08. April 2022.